
Was sind die aktuellsten Einrichtungstrends?
An kaum einem anderen Ort verbringen wir mehr Zeit als im eigenen Zuhause. Umso wichtiger ist es, in einer Umgebung zu leben, die unsere Persönlichkeit spiegelt und zugleich eine Wohlfühloase bildet. Schließlich ist das heimische Wohnumfeld unter anderem ein Rückzugsort, an dem es gilt, abzuschalten, Energie zu tanken und Pläne für die Zukunft zu schmieden. Dabei hilft ein trendiges Setting, dessen Utensilien dem Zeitgeist entsprechen. Wer im Jahr 2025 (und darüber hinaus) in Sachen Wohninterieur up to date sein möchte, sollte unbedingt aktuelle Trends beachten. Sie sind im Folgenden erläutert.
Markante Eckpunkte
In puncto Einrichtung liegen 2025 die Materialien Stein, Holz, Bambus und Leinen im Trend. Kombiniert werden sie mit warmen Erdtönen (Beige, Terrakotta, Sand) oder organischen Stoffen. Überdies geht die Entwicklung in Richtung Multifunktionalität. Soll heißen, dass Räumlichkeiten gefragt sind, die mehrere Eigenschaften abdecken. So kann eine Küche zugleich ein Esszimmer sein, ein Schlafraum zugleich ein Arbeitsplatz. Apropos Arbeit: Personalisierte und an den Nutzer angepasste Technologien liegen ebenfalls im Trend. Nicht zuletzt, weil sich Teile des Workflows in den letzten Jahren ins Homeoffice verlagert haben. Demzufolge schließen sich Wohnen und Arbeiten nicht länger aus. Wer Beides unter einen Hut bringt, ist dauerhaft weit vorn. Zusammengefasst lassen sich für das laufende Kalenderjahr vier markante Eckpunkte ausmachen. Sie fungieren als übergeordnete Orientierungsgrößen:
– Individualität
– Multifunktionalität
– Nachhaltigkeit
– Wohlbefinden
Rot weiter im Trend
Bereits im letzten Jahr hat die Farbe Rot Einzug ins traute Heim gehalten. Anno 2025 setzt sich der Trend bei den aktuellen Einrichtungstrends im Jahr 2025 fort. Rottöne sind angesagter denn je. Sie verleihen dem Raum eine warme Ausstrahlung. Dabei ist es egal, ob das Rot kräftig oder abgeschwächt, hell oder dunkel ist. Der Signalton verhilft seiner Umgebung zum Leben. Das gilt umso mehr, wenn das Rot mit Pastelltönen kombiniert wird. Ein sanftes Gelb oder ein frühlingshafter Fliederton gehen eine magische Verbindung mit der Farbe Rot ein, was ebenso auf Himmelblau zutrifft. Auch Terrakotta findet aufgrund seines Grundtons mühelos Anschluss an seinen Artverwandten Rot. Ob eine ganze Wand rötlich bestrichen wird oder nur eine kleine Fläche, obliegt dem eigenen Gutdünken. Wer mutig ist, kombiniert ein rotes Möbelstück mit einer rostfarbenen beziehungsweise grünen Fläche. Der Effekt ist verblüffend. Für weniger mutige Zeitgenossen empfiehlt sich rote Deko wie Blumenvasen, Bilder oder Stühle.
Sanfte Farben machen glücklich
Neben Rot dominieren im Jahr 2025 die Farben Gelb, Vanille und Orange. Sie erzeugen Wohlbefinden und sorgen für Ausgleich und Harmonie. Verantwortlich für die positiven Emotionen ist das ausgeschüttete Dopamin. Hierbei handelt es sich um ein Glückshormon. Wer auch in seinem Wohnzimmer und seinem Schlafraum glücklich sein möchte, sollte auf gedimmte Farben setzen. Gemeint sind konkret die Töne Beige, Creme und zarte Vanille. Sie wirken beruhigend und gehen in Kombination mit dunkleren Erdfarben eine beachtliche Melange ein. Eher farbarm geht es obendrein im Badezimmer zu. Wer nicht auf klassisches Weiß abzielt, sollte sich an türkisfarbenes Interieur halten und selbiges durch Accessoires und Wellness-Utensilien aufpeppen. Letztere dürfen gern knallig-bunter Herkunft sein. Das Spiel mit sanften und intensiven Tonlagen birgt die Chance, einen Raum mit optischen Kontrasten auszustatten, ohne, dass er überladen wirkt.
Minimalismus ist modern
Steigende Mieten und Energiekosten veranlassen notgedrungen zu platzsparendem Wohnen. Das rückt die Punkte Multifunktionalität und Nachhaltigkeit in den Fokus. Darüber hinaus ist es sympathisch wie modern, eher klein denn groß, eher bescheiden denn ausladend zu denken. Auch der „Modern Minimalism“ umschriebene Trend gehört ins Jahr 2025. Weniger ist mehr. Besonders, wenn es gilt, zukunftsträchtige Entscheidungen zu treffen. Clever konstruierter Stauraum und modulare Möbel schaffen Platz und bieten im Regelfall zwei Dinge in einem. Überdies sind sie funktional und sorgen für Ordnung in der häuslichen Umgebung. Wobei auch hier der Grundsatz „Qualität vor Quantität“ greift. Warum statt einer Villa kein Tiny House? Warum statt Bett und Kleidertruhe kein Einzelstück, das Schlaf- und Stauraum kombiniert?
Fokus auf die Decke
Wer 2025 einen Trend setzen möchte, fixiert nicht nur die Stellfläche am Boden, sondern auch die Decke. Sie wird zur Leinwand, auf der nach Herzenslust experimentiert werden kann. Der eigenen Vorstellungskraft sind keine Grenzen gesetzt, wenn es gilt, der eigenen Kreativität Vorschub zu leisten. Insbesondere kleine Räumlichkeiten erhalten durch einen Deckenanstrich eine neue Dimension. Wer Emotionen erzeugen möchte, streicht den oberen Abschluss des Zimmers in einem hellen Pastellton. Wer hingegen ein echtes Statement setzen will, greift zu einem kraftvollen Farbmuster. Es strahlt im besten Fall auf das platzierte Mobiliar ab und sorgt für eine spektakuläre Wechselwirkung.